Dysplasie
- 14. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Dysplasie-Sprechstunde - die weiterführende Untersuchung bei auffälligem Pap-Abstrich oder anhaltendem HPV-Nachweis
Bevor Du zu uns in die Dysplasie-Sprechstunde kommst, machst Du wie gewohnt Deine Krebsvorsorge bei Deiner Frauenärztin oder Deinem Frauenarzt.
Der Gebärmutterhals ist besonders, weil man hier frühe Veränderungen erkennen kann – durch den Pap-Abstrich (benannt nach dem Begründer der Vorsorge, Dr. Georgios Papanikolaou) und die direkte Betrachtung des Gebärmutterhalses. Da Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs oft keine Beschwerden machen, ist diese Kontrolle so wichtig.
PAP-Ergebnisse einfach erklärt
PAP I: alles in Ordnung
PAP II: harmlose Entzündung oder Zellumbau
PAP IIp: beginnende Anzeichen einer HPV-Infektion
PAP III: stärkere Entzündung oder verdächtige Veränderungen
PAP IIID 1-2: leichte bis mäßige Dysplasie
PAP IVa/b: schwere Zellveränderungen, mögliche Vorstufe
PAP V: Nachweis von Krebszellen
So läuft Deine Untersuchung ab
Zuerst sprechen wir in Ruhe über Deine Beschwerden und Vorgeschichte. Dann folgt die gynäkologische Untersuchung – wie Du sie schon vom Frauenarzt kennst.
Mit dem Kolposkop (eine Art Lupensystem) schaue ich mir den Gebärmutterhals genau an. Eine verdünnte Essigsäure macht auffällige Bereiche weißlich und sichtbar. Wenn nötig, nehme ich eine kleine Gewebeprobe – das kann etwas ziehen.
Nach der Biopsie: Leichte Schmierblutungen sind normal.
Das Gewebe wird im Labor untersucht. Sobald alle Ergebnisse da sind, besprechen wir gemeinsam, was das bedeutet und wie wir weiter vorgehen. Klar, verständlich und in Ruhe.




